Smart Shopping Aachen von A – Z*

Im Laufe unserer Workshopreihe mit dem Aachener Einzelhandel und der Gastronomie haben wir uns bisher schon vielen unterschiedlichen Themen rund um einen smarten Einzelhandel gewidmet. Von der Relevanz eines Aachener Netzwerkes über Social Media bis hin zu Zahlungssystemen wurden relevante Begriffe erklärt, Tipps gegeben, Praxisbeispiele aufgezeigt und Erfahrungen untereinander ausgetauscht. Zudem wurde aufgezeigt, inwiefern diese Themen im weiteren Projektverlauf und im Rahmen der technischen Infrastruktur des Projektes Anwendung finden.

Warum ist es wichtig ein gutes Netzwerk zu haben? Was verbirgt sich hinter dem Begriff „E-Commerce“? Was sind eigentlich Personas? Was versteht man unter der 20% Text-in-Bild-Regel? Wozu sollten digitale Technologien im Geschäft eingesetzt werden? Was ist bei der Onlineterminvereinbarung zu beachten?

Antworten auf diese und weitere Fragen haben wir in einem Handelslexikon mit den wichtigsten Begriffen von A-Z festgehalten. Dieses Lexikon soll als Nachschlagewerk und Hilfestellung auf dem Weg zu einem smarten Einzelhandel in Aachen dienen.

Das Handelslexikon kann hier aufgerufen und heruntergeladen werden.

* Die Beschreibungen und Tipps basieren auf den Workshopergebnissen aus den Jahren 2020 und 2021, erheben einen Anspruch auf Vollständigkeit und sind nicht zur Weiterver­breitung bestimmt. Die Begriffe von A bis Z werden ebenfalls im Projekt „Smart Shopping Aachen“ berücksichtigt und größtenteils über die technische Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

Transformation des lokalen Einzelhandels – eine Fallstudie aus Deutschland

Sarah Ranjana Güsken*, Arne Steinberg, Nural Janho, Jan Bitter-Krahe, Frank Hees
Institut für Informationsmanagement im Maschinenbau RWTH Aachen University, Dennewartstr. 27, 52068 Aachen, Germany
*E-Mail: sarah.guesken@ima.rwth-aachen.de

Zusammenfassung
Angetrieben durch die SARS-COV-2-Pandemie sind hybride Geschäftsmodelle, die Online- und Offline-Vertriebskanäle kombinieren, für das Überleben von Einzelhändler*innen unverzichtbar geworden. Im Rahmen einer Fallstudie aus Aachen leiten wir mit einer Kombination aus qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden fünf Hypothesen ab, die überprüfen sollen, ob sie einen Einfluss auf die Absicht von lokalen Einzelhändler*innen haben, mehrere Vertriebskanäle parallel zu nutzen. Neben finanziellen und zeitlichen Hindernissen beobachten wir, dass es eine kritische Unternehmensgröße geben könnte, die sich negativ auf die Integration verschiedener Vertriebskanäle auswirkt. Eine geringe Technologieangst sowie der Grad der Einbindung in weitere Digitalisierungsaktivitäten könnte die Nutzungsabsicht positiv beeinflussen.

Einleitung
Die SARS-COV-2-Pandemie hat die Verlagerung des stationären Handels auf digitale Kanäle massiv beschleunigt (Accenture 2021; Hofacker und Langer 2020). Die Verdrängung von kleinen und lokalen Einzelhändler*innen ist zur zentralen Transformationsherausforderung der Innenstädte geworden. Sterbende Innenstädte sind keine Seltenheit mehr, was zu leerstehenden Verkaufsflächen, weniger persönlichem Austausch, geschwächter lokaler Angebotsvielfalt führt und soziale wie wirtschaftliche Probleme verschärft (Hamm et al. 2020). Die lokale Wirtschaft ist jedoch von großer Bedeutung für die Wirtschaftskraft und Innovationskraft einer Stadt. Sie bietet Arbeitsplätze und liefert damit eine Grundlage für den Wandel der Städte, angepasst an neue Lebens-, Verhaltens- und Einkaufsgewohnheiten. Darüber hinaus erfüllt sie eine zentrale Versorgungsfunktion für die dort lebende Bevölkerung. (Hamm et al. 2020; Gruninger-Hermann 2017). Insbesondere der ländliche Raum, die Mittelstädte und die Regionen im Umland der Großstädte sind vom Strukturwandel betroffen (Hamm et al. 2020; Hesse 2019; Neiberger 2020). Eine Prognose des Instituts für Handelsforschung postuliert, dass die Zahl der lokalen Einzelhändler in Deutschland bis 2030 um 64.000 weiter abnehmen wird. Dies ist mehr als ein Viertel der rund 226.000 registrierten Einzelhändler*innen in Deutschland (IFH Köln 2020).

Dieser Strukturwandel wird insbesondere durch das sich wandelnde Kund*innenenverhalten beeinflusst. Auch wenn die meisten Kund*innen nach wie vor den stationären Handel schätzen, vor allem wegen der Möglichkeit des spontanen, sich inspirieren lassenden Einkaufs (Heinemann et al. 2019; Accenture 2014), ist auch zu beobachten, dass der Einkauf zunehmend über digitale und Online-Kanäle erfolgt. Während im Jahr 2010 EU-weit nur 53% der Internetnutzer Online-Shopper*innen waren, liegt dieser Anteil im Jahr 2020 bereits bei 73% und in Deutschland sogar bei 87% (Statistisches Bundesamt 2020).

Das bedeutet aber nicht, dass nur Online-Kanäle einen Nachfrageschub erfahren haben. Große Ketten und Unternehmen haben bereits den Wert von lokalen Showrooms in Ergänzung zu Ihren Online-Shops erkannt. So dienen die sogenannten Showrooms immer häufiger als Aushängeschilder und Markenbotschafter sowie als Offline-Erlebnisanbieter für vormals rein online verkaufte Produkte (Bell et al. 2018; Kang 2018; Samuel et al. 2020).

Dieser Trend wird insbesondere durch die Forderung der Konsument*innen befeuert, die zunehmend mehrere Kanäle gleichzeitig für ihr Einkaufserlebnis (Gallino und Rooderkerk 2020) wünschen. Hierbei wird von den Konsumierenden verlangt die Möglichkeit zu bekommen zwischen den verschmelzenden Grenzen der virtuellen und physischen Welt jederzeit wechseln zu können (Güsken et al. 2020; Verhoef et al. 2015). Daraus resultierend ist die Kombination und Integration von Online- und Offline-Kanälen, auch Multi-Channel- oder Omni-Channel-Strategien genannt, zu einem zentralen Erfolgsfaktor für den Handel geworden (Karray und Sigué 2021).

Die Kombination und Integration von Online- und Offline-Elementen erfordert spezifische strategische Ansätze sowie neue Einzelhandelskonzepte und neue Stadtgestaltungen. Aufgrund von Wissenslücken darüber, wie solche Strategien gestaltet und umgesetzt werden, sind insbesondere kleine, lokale und inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte stark gefordert und bleiben oft hinter den Einzelhandelsketten zurück (Hamm et al. 2020; Neiberger 2020). Um die Gestaltung lebenswerter Innenstädte anzugehen und den Erhalt des lokalen Einzelhandels zu unterstützen, ist es zwingend notwendig, die Entwicklung von Transformationsstrategien für den lokalen Einzelhandel zu fördern (Neiberger 2020). Die Gründe für sich verändernde und sterbende Innenstädte sind im Rahmen von Studien zum Strukturwandel im Einzelhandel bereits umfangreich untersucht worden (Hamm et al. 2020; Hesse 2019; Neiberger 2020).

Wie jedoch neue Ansätze zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels aussehen können und welche Anforderungen und Voraussetzungen Einzelhändler*innen haben, die insbesondere die Nutzungsabsicht beeinflussen in multiple Kanäle zu investieren, ist bisher wenig erforscht (Jäger 2016; Chopra 2016; Gruninger-Hermann 2017). Um die Nutzungsabsicht hybrider Kanäle zu verstehen müssen zunächst die Faktoren identifiziert werden, die die Intention zur Nutzung lokaler Multi-Channel-Strategien beeinflussen. Von diesem Punkt aus können dann Strategien für lokale Multi-Channel-Anwendungen entworfen werden.

In der veröffentlichten Arbeit und im Rahmen des Forschungsprojektes werden deshalb Faktoren herausgearbeitet, die die Verhaltensabsicht der Einzelhändler*innen zur Nutzung von Multikanalstrategien beeinflussen. Dazu werden lokale Einzelhänlder*innen aus der Stadt Aachen als Fallstudie herangezogen. Aus den Daten Aachener Einzelhändler*innen leiten wir einen Hypothesenrahmen ab, der Akzeptanzfaktoren und deren mögliche Einflüsse auf die Adoption von Multi-Channel-Strategien im lokalen Kontext aufzeigt. Der Fokus unserer Forschung liegt auf kleinen, inhabergeführten Einzelhandelsunternehmen in der Region Aachen. Der Fall Aachen dient als Ausgangspunkt für unseren explorativen Ansatz. Im Anschluss an diese Forschung besteht die Herausforderung darin, die Ergebnisse auf nationale und internationale Kontexte zu übertragen.

Definition

Die Multi- und Omnichannel-Forschung diskutiert die Möglichkeiten, wie Online- und Offline-Vertriebskanäle miteinander verbunden werden können (Cai und Lo 2020). Multi-Channel wird definiert als die Möglichkeit für Kund*innen “to use a combination of different sales channels to request services from a provider. At least one channel must represent stationary trade and another channel must represent traditional internet trade. It is thus a combination of different sales channels under the same marker that a customer can use to request the services of a provider” (Böckenholt et al. 2018, p.13). Daraus ergibt sich, dass eine Strategie als Multi-Channel-Strategie bezeichnet werden kann, wenn mindestens zwei Kanäle – ein stationärer und ein digitaler – vorhanden sind. Diese zwei (oder mehr) Kanäle müssen nicht miteinander integriert sein und können unabhängig voneinander gesteuert werden (Verhoef et al. 2015).

Forschungsansatz

Kernergebnisse
Als Kernergebnisse der Online-Befragung und der Workshops leiten wir vier Haupthypothesen und eine hypothetische moderierende Beziehung ab, die Einflüsse auf die Intention der lokalen Einzelhändler*innen aus Aachen wiedergeben können multiple Vertriebskanäle (Multi-Channel) zu nutzen (siehe Abbildung).

H1a: Involvement beeinflusst die Absicht lokaler Händler*innen, Multi-Channel-Tools zu nutzen

Als Involvement bezeichnen wir das Ausmaß, in dem sich lokale Händler*innen bereits mit dem Thema Multi-Channel und Digitalisierungs-Tools für den Handel auseinandergesetzt haben und dies auch weiterhin tun (wollen), d.h. wie groß das Interesse des Handelnden an lokalen Multi-Channel-Entwicklungen ist. Unter diesem Faktor subsumieren wir Fragen zum Wissensstand über die Digitalisierung des Handels, zum Engagement für digitale Entwicklungen und zur Absicht, sich diesbezüglich weiterzubilden.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass es einen Einfluss des Engagements auf die Absicht, Multi-Channel-Tools zu nutzen gibt, wenngleich die Ergebnisse nicht eindeutig positiv oder negativ sind. Die folgenden Beobachtungen lassen den Schluss zu, dass es eine eher positive Beziehung zwischen diesen beiden Faktoren gibt. Zur Bestätigung dieser Vermutung sind weitere Studien notwendig:

  • 80% der Befragten, die zusätzlich zu ihrem stationären Geschäft einen Webshop einsetzen (und damit bereits den Weg zur Nutzung multipler Vertriebskanäle eingeschlagen haben), schätzen ihren eigenen Wissensstand in der Digitalisierung des Handels als hoch ein. Im Gegensatz dazu setzen 100% der Händler*innen, die ihr Digitalisierungswissen als gering einschätzen, keinen eigenen Webshop ein.
  • 40% der Befragten geben an, dass sie ihre Mitarbeiter*innen zum Thema Digitalisierung im Handel schulen, weitere 26% geben an, dass sie dies planen.
  • 52% der befragten Händler*innen informieren sich regelmäßig über aktuelle digitale Entwicklungen im Handel. Es zeigt sich aber auch, dass sich 42% der Befragten nicht über digitale Entwicklungen informieren. Von diesen schätzen 66% ihren eigenen Wissensstand zur Digitalisierung sogar als eher gering ein.
  • 58% der Befragten geben an, dass das eigene Engagement, die Digitalisierung im eigenen Handelsunternehmen voranzutreiben, eher hoch (26%), hoch (23%) oder sehr hoch (9%) ist.
  • 50% der Befragten schätzen ihr Wissen über die Digitalisierung im stationären Handel als eher hoch, hoch oder sehr hoch ein. 30% der Händler*innen bewerten ihr Wissen weder als hoch noch als niedrig. 14% schätzen ihr Wissen als eher niedrig oder niedrig ein, was sich negativ auf die Offenheit zur Nutzung mehrerer Vertriebskanäle auswirkt.

Aus der Kombination dieser Ergebnisse stellen wir die Hypothese auf, dass Einzelhändler*innen, die stärker in die Entwicklungen im digitalen Handel involviert sind (Wissen, Engagement, Ausbildung, Nutzung von Tools), eher bereit sind, sich für die Nutzung mehrerer Vertriebskanäle einzusetzen.

H1b: Engagement beeinflusst die Wahrnehmung von Technologieangst

Technologieangst wird als das Hervorrufen von ängstlichen oder emotionalen Reaktionen durch die Nutzung digitaler Technologien beschrieben. Sie kann Aufschluss darüber geben, ob sich Menschen von technischen Geräten aller Art überfordert fühlen oder Angst haben, bei deren Nutzung etwas falsch zu machen (Kothgassner et al. 2012).

Unsere Daten zeigen, dass Einzelhändler*innen, die sich in Weiterbildungsmaßnahmen bezüglich Digitalisierungsthemen engagieren und sich regelmäßig über die neuesten Entwicklungen im digitalen Handel auf dem Laufenden halten weniger Technikangst zeigen. 91 % der Personen, die regelmäßig an digitalen Schulungen und Informationen teilnehmen, haben keine Angst vor neuen Technologien und finden es einfach, sich mit neuen technologischen Tools vertraut zu machen. Keiner von ihnen hat Bedenken geäußert im Umgang mit neuen Technologien etwas falsch zu machen. Im Gegensatz dazu zeigen 38% der Händler*innen, die sich nicht regelmäßig weiterbilden, Unsicherheiten im Umgang mit neuen technologischen Anwendungen. 24% geben sogar an Angst vor neuen Technologien zu haben sowie Vertrauensprobleme und Angst zu haben etwas falsch zu machen.

H2: Zeitliche Ressourcen beeinflussen die Absicht der Händler*innen Multi-Channel-Tools zu nutzen positiv

Unzureichende Zeit ist das vermutete Haupthindernis für die Einführung von digitalen Maßnahmen, denn 65% der Einzelhändler*innen geben fehlende Zeitressourcen als Haupthindernis an. Aus unseren Workshops wissen wir aber auch, dass ein*e zusätzlicher Mitarbeiter*in, um die fehlende Zeit zu kompensieren, eine zu hohe Investition für die Händler*innen darstellt. Unsere Ergebnisse zeigen auch, dass vor allem diejenigen Händler*innen die noch keine digitalen Tools nutzen mit Zeitressourcen kämpfen. 62% derjenigen die keinen Online-Shop haben geben an, dass sie nicht die Zeit haben sich zusätzlich zu ihrer aktuellen Arbeit mit digitalen Lösungen zu beschäftigen.

H3: Investitionskosten wirken sich negativ auf die Absicht der Händler aus, Multi-Channel-Tools einzusetzen

Ein weiteres vermutetes starkes Hindernis im Zusammenhang mit der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen stellen hohe Investitionskosten dar. Hohe Investitionskosten wurden von 40% der Befragten als Hindernis genannt. Da allerdings fehlende finanzielle Ressourcen jedoch nur von 23% der Befragten als Hinderungsgrund an der Digitalisierung beschrieben werden, wird vermutet, dass die anfänglichen Investitionskosten für Digitalisierungsmaßnahmen eine massiv abschreckende Wirkung haben. Dies wird durch Aussagen aus den Workshops gestützt, in denen die Investitionskosten kritisch diskutiert wurden, insbesondere wenn das Ergebnis der Investition nicht absehbar ist. Dennoch haben 7 % der befragten Händler*innen ein ausgewiesenes Digitalisierungsbudget für Digitalisierungsprojekte.

H4: Die Größe des Unternehmens hat einen Einfluss auf die Absicht Multi-Channel-Tools einzusetzen

Unsere Daten zeigen, dass je größer das Unternehmen ist, desto mehr Unternehmen setzen zusätzlich zu ihrem stationären Geschäft einen eigenen Onlineshop ein. So haben beispielsweise alle Händler*innen, die mehr als ein einzelnes stationäres Geschäft besitzen, einen eigenen Online-Shop. 61 % der Händler*innen, die nur ein einzelnes Geschäft besitzen, führen keinen Online-Shop.

Wir identifizieren darüber hinaus eine vermutete kritische Händler*innengröße. Von allen Händler*innen mit einer Größe von einem bis neun Mitarbeitenden haben nur 50% einen Online-Shop. Wir stellen daraus folgend die Hypothese auf, dass es sich bei der genannten Unternehmensgröße um eine schwierige Übergangsgröße handelt bei der ein Online-Shop hilfreich wäre um weiter zu wachsen. Dennoch schaffen es Unternehmen dieser Größe aufgrund mangelnder zeitlicher Ressourcen nicht Online-Kanäle zu implementieren. 79% aller Händler*innen dieser Unternehmensgröße geben fehlende zeitliche Ressourcen als zentrales Hindernis bei der Umsetzung von Digitalisierungsaktivitäten an. Wir gehen daher davon aus, dass gerade Unternehmen dieser mittleren Größe besondere Unterstützung benötigen um weitere Kanäle einzuführen.

Hier geht es zum gesamten Paper – Mehr lesen.

Literatur

Accenture (2014): Canadian Customer 2020: Are you future-ready or reliving the past? Available online at https://www.accenture.com/ca-en/insight-future-ready-reliving-past-infographic, checked on 4/29/2021.

Bell, David R.; Gallino, Santiago; Moreno, Antonio (2018): Offline Showrooms in Omnichannel Retail: Demand and Operational Benefits. In Management Science 64 (4), pp. 1629–1651.

Böckenholt, Ingo; Mehn, Audrey; Westermann, Arne (2018): Konzepte und Strategien für Omnichannel-Exzellenz. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.

Cai, Ya-Jun; Lo, Chris K.Y. (2020): Omni-channel management in the new retailing era: A systematic review and future research agenda. In International Journal of Production Economics 229, p. 107729.
Chopra, Sunil (2016): How omni-channel can be the future of retailing. In Decision 43 (2), pp. 135–144.

Gallino, Santiago; Rooderkerk, Robert (2020): New Product Development in an Omnichannel World. In California Management Review 63 (1), pp. 81–98.

Gruninger-Hermann, Christian (2017): Zukunft der Innenstädte? Auswirkungen zunehmender Online-Käufe auf den stationären Einzelhandel und die Innenstädte. No. 1. Edited by DHBW Lörrach.

Güsken, Sarah Ranjana; Janho, Nural; Hees, Frank (2020): Local Retail Endangered by Extinction – Counteracting with Omni-Channel Strategies. In Proceedings of the ISPIM Connects Global 2020: Celebrating the World of Innovation – Virtual, pp. 1–9.

Hamm, Rüdiger; Keggenhoff, Katja; Krewer, Ann-Marie (2020): Förderung lokaler Ökonomien durch einen transformativen Forschungs- und Handlungsansatz. In Sebastian Henn, Michael Behling, Susann Schäfer (Eds.): Lokale Ökonomie – Konzepte, Quartierskontexte und Interventionen. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, pp. 293–311.

Hesse, Andreas (2019): Digital-lokaler Einzelhandel. Wissenschaftliche Schriften des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften (1-68).
Hofacker, Lars; Langer, Nina (2020): Connected Retail 2020. Edited by EHI Retail Institute e. V.

IFH Köln (2020): Handelsszenario 2030. With assistance of Susanne Eichholz-Klein, Hansjürgen Heinick. Available online at https://www.ifhkoeln.de/produkt/handelsszenario-2030/.

Jäger, Reingard (2016): Multi-Channel im stationären Einzelhandel. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.
Kang, Ju-Young M. (2018): Showrooming, Webrooming, and User-Generated Content Creation in the Omnichannel Era. In Journal of Internet Commerce 17 (2), pp. 145–169.

Karray, Salma; Sigué, Simon Pierre (2021): Multichannel retailing and price competition. In Intl. Trans. in Op. Res. 28 (4), pp. 2002–2032.

Kothgassner, Oswald D.; Felnhofer, Anna; Hauk, Nathalie; Kastenhofer, Elisabeth; Gomm, Jasmine; Kryspin-Exner, Ilse (2012): TUI – Technology Usage Inventory.

Neiberger, Cordula (2020): Digitalisierung und Vernetzung. In Cordula Neiberger, Barbara Hahn (Eds.): Geographische Handelsforschung. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, pp. 39–48.

Samuel, Jayarajan; Zheng, Zhiqiang; Xie, Ying (2020). Value of Local Showrooms to Online Competitors. In MISQ 44 (3), pp. 1073–1106.

Statistisches Bundesamt (2020): Onlineeinkäufe von Internetnutzern in %. Edited by Statistisches Bundesamt. Available online at https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/_Grafik/_Interaktiv/it-nutzung-onlineeinkaeufe.html, checked on 7.7.20.

Verhoef, Peter C.; Kannan, P. K.; Inman, J. Jeffrey (2015): From Multi-Channel Retailing to Omni-Channel Retailing. In Journal of Retailing 91 (2), pp. 174–181.

Onlineworkshops im Juli für Einzelhändler*innen und Gastronom*innen

Im Juli laden wir Euch herzlich zu zwei Workshops ein:

19. Juli: Unternehmenspräsentation im Internet – Tipps & Tricks für die eigenen Kanäle sowie die Plattform im Projekt „Hybrider Einzelhandel“

Inhalte:
– Tipps für den Internetauftritt im Allgemeinen
– Tipps für das Schreiben von Texten (z. B. Unternehmens- oder Produktbeschreibung, Blog, Social Media)
– Tipps für die Nutzung der Projektplattform
– Diskussionsrunde

20. Juli: Jetzt geht’s los – Phase 1 der Produktpflege auf der Plattform im Projekt „Hybrider Einzelhandel“

Inhalte:
– Status Quo der Plattform im Allgemeinen•Interesse für den (stationären) Einkauf wecken
– Anleitung zum Einpflegen von Produktstammdaten (Titel, Preise, Beschreibungen, Bilder usw.)
– Interaktive Aufgabe zur Produkterfassung
– Diskussionsrunde

Anmeldung an: hybrider.einzelhandel@mail.aachen.de

Die Workshops werden, wie gewohnt, von Andree Brüning, anders.beraten GmbH, moderiert.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Onlineworkshops im Mai für Einzelhändler*innen und Gastronom*innen

Im Mai laden wir euch herzlich zu drei Workshops ein:

25. Mai: Bildbearbeitung leicht gemacht – Auf Social Media, Website & Co. mit ansprechenden Bildern punkten, Impuls von Kimberly Frosihn und Lukas Baars, echohelden GmbH und Impuls von Heike Tilke und Jennifer Schmitz, Little Something

Inhalte:
– Mehrwerte der Bildbearbeitung
– Programme zur Bildbearbeitung und deren Möglichkeiten
– Interaktive Aufgabe: Schritt-für-Schritt zum bearbeiteten Bild
– Praxisimpuls von Little Something
– Diskussionsrunde

Anmeldung an: hybrider.einzelhandel@mail.aachen.de

26. Mai: Rechtliche Fallstricke bei Impressum & Co. – Worauf man als Betreiber*in einer Webseite/Onlineshop achten sollte, Impuls von Markus Prömper, Shokunin – Jap. Werkzeuge sowie Begleitung von Stadt Aachen

Inhalte:
– Tipps zu Angaben im Impressum
– Tipps zur Erstellung einer Datenschutzerklärung
– Rechtliche Tipps zur Nutzung der Projektplattform
– Praxisbeispiele zu Impressum, Datenschutzverordnung, AGB, Preisangaben, Zertifizierungspflicht und  Verpackungsgesetz/Lucid
– Diskussionsrunde

Anmeldung an: hybrider.einzelhandel@mail.aachen.de

27. Mai: Vernetzungsworkshop – Aachener Einzelhandel und Gastro meet Startups im Rahmen des digitalSUMMIT Aachen, mit Fragestellungen von Dean & David, Goldenes Schwein, La Farmacia Weinhandel, Weltladen Aachen und LiLaLina

Inhalte:
Das Corona-Virus hat Themen wie die Digitalisierung des Einzelhandels als Brandbeschleuniger noch einmal verschärft. Ein Umdenken und Anpassen an eine schwer planbare Zeit war und ist gefragt. Auch die Konsument:innen lernen neue, digitale Formate und Services kennen und schätzen. Wie also muss sich der Einzelhandel und die Gastronomie aufstellen, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden?

Durch zahlreiche Startups haben wir in Aachen einen erlesenen Kreis von Digitalisierungs-Expert*innen, den wir gerne mit dem Einzelhandel und der Gastronomie zusammenbringen möchten. Kontakte zu Ideengeber*innen und Lösungsfinder*innen knüpfen leicht gemacht!

In verschiedenen Kreativphasen werden wir gemeinsam mit euch konkrete und aktuelle Herausforderungen von Aachener Einzelhändler*innen und Gastronom*innen angehen und potentielle Lösungen erarbeiten. Dabei wird es zum Beispiel darum gehen, warum gemeinsam handeln besser als einzeln handeln ist, wie der Handel das stationäre und digitale Einkaufserlebnis verbessern kann und wie der Restaurantbesuch in Zukunft noch gemütlicher wird. Unser Ziel ist es dadurch (innovative) Konzepte zu erarbeiten, die das Einkaufen und Essen gehen in Aachen zukünftig noch besser machen.

Im Anschluss habt Ihr die Chance euch in einer lockeren Runde besser kennenzulernen und die vorangegangen Gespräche zu vertiefen.

Dir fallen jetzt schon einige Ideen für die Kolleg*innen aus deiner Branche ein? Dein Produkt bzw. Geschäftsmodell setzt genau an diesen Stellen an? Du bist einfach nur neugierig was die Aachener Startups an Lösungen parat haben? Du netzwerkst gerne?

Dann sei unbedingt dabei! Lass uns die Kompetenzen in Aachen bündeln und gemeinsam aktuelle Fragestellungen aus dem Aachener Einzelhandel und der Gastronomie lösen. Nebenbei bieten wir Euch die Möglichkeit neue Kontakte und deren Ansätze aus den „eigenen Reihen“ oder der Startup-Szene kennen zu lernen, die bestimmt den ein oder anderen wertvollen Tipp für Euch und Euer Geschäftsmodell haben!

Anmeldung über: https://www.eventbrite.de/e/workshop-digitalsummit-einzelhandel-und-gastro-meet-startups-tickets-151195593089

Die Workshops werden, wie gewohnt, von Andree Brüning, anders.beraten GmbH, moderiert.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Erfahrungen des Aachener Einzelhandels mit Click & Meet

Terminbuchungen gehören in einigen Branchen bereits zum täglichen Arbeiten dazu. Durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat dieser Service jedoch an Bedeutung gewonnen, denn Terminbuchungen machen den stationären Einkauf derzeit überhaupt möglich. Eine Terminbuchung kann dabei i. d. R. vor dem Geschäft, per Telefon, E-Mail oder andere digitale Tools erfolgen. Welche hierfür genutzt werden können, haben wir in diesem Blogbeitrag zusammengefasst: https://www.smart-shopping-aachen.de/2021/03/08/terminbuchung-click-meet/. Auch das Kund*innenverhalten hat sich in den letzten Monaten verändert, sodass Beratungstermine insbesondere bei beratungsintensiven Produkten durchaus Zukunftspotenzial haben werden.

Doch wie gehen die Geschäfte eigentlich mit den Vorgaben um, welche Erfahrungen haben sie gemacht und können sie sich vorstellen, solche Angebote auch langfristig aufzunehmen? Till Schüler (acclivis und Vertreter für Einkaufen in Aachen) und Jalina Maaßen (Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen) haben hierzu mit Beatrix Ohn (Lederwaren Schmitz), Frank Wienand (Wienand Ausstatter) und Pitt Wagner (Velo) gesprochen und das Gespräch in einer neuen Podcast-Folge festgehalten:

Welche Tools werden bisher genutzt und wie sind die Erfahrungen der Geschäfte?
Während bei Lederwaren Schmitz Calendly als digitales und internetbasiertes Terminvereinbarungstool genutzt wird, kommt bei Velo und dem Wienand Ausstatter Terminland zum Einsatz. Die Geschäfte berichteten uns, dass sie mit diesen internetbasierten Tools bisher ihre Anforderungen gut abdecken können und sie beispielsweise von der Verknüpfung zum eigenen, digitalen Kalender profitieren. Auch, wenn beispielsweise interne Prozesse dadurch noch einmal hinterfragt und angepasst werden müssen. So wurde bei Velo schon vor dem ersten Lockdown eine digitale Terminvereinbarung für den Werkstatt- und Reparaturservice angeboten. Mit der Corona-Pandemie kamen Beratungstermine online und (wenn erlaubt) vor Ort hinzu. Diese neuen Möglichkeiten mussten natürlich entsprechend kommuniziert und organisiert werden. In unserem Gespräch stellte sich zudem heraus: Zum Teil mangelt es den bisher eingesetzten, digitalen Click & Meet-Tools an Flexibilität, zum Beispiel bei der Dauer der Termine oder der Berücksichtigung verschiedener Angebote.

Wie erfahren die Aachener Bürger*innen eigentlich von diesem Serviceangebot?
Die Aachener Geschäfte nutzen alle Kanäle, um auf das Angebot zur Terminvereinbarung aufmerksam zu machen – von der Ladentüre, über die Website bis hin zu Social Media. Beispielsweise findet man bei Lederwaren Schmitz im Schaufenster einen QR-Code mit allen Kontaktmöglichkeiten, auf Werbetafeln kann man sich über die Neuigkeiten beim Wienand Ausstatter informieren und bei Velo telefonisch oder über die Website Termine vereinbaren.

Was macht so etwas mit der Kundschaft?
Unsere drei Geschäfte beobachten, dass die Laufkundschaft zurückgegangen ist, dafür kommen die Leute nun gut informiert und mit einem gezielten Kaufwunsch bei ihnen einkaufen. Dabei wird die exklusive Beratungszeit von den Kund*innen sehr geschätzt. Dies hat zur Folge, dass auch die Umsatze pro Kund*in steigen.

Und, wenn Corona unser Leben nicht mehr so stark beeinflusst?
Dann können sich unsere drei Geschäfte durchaus vorstellen, weiterhin Click & Meet anzubieten. Für Lederwaren Schmitz ist ein solches Angebot beispielsweise für Schulranzentermine sinnvoll, da hier eine Beratung besonders wichtig und gefragt ist. Auch beim Wienand Ausstatter wird in Zukunft eine Buchung von Beratungsterminen möglich sein. Für Abhol- und Beratungstermine stellt Click & Meet auch für Velo einen langfristig wichtigen Service dar. Klarer Vorteil: Die oftmals knappe Personalressource kann so besser genutzt und den Kund*innen ein qualitativ hochwertiger Service angeboten werden.

Wir bedanken uns herzlich bei den Geschäften für den spannenden Austausch und freuen uns schon auf den nächsten Termin!

Der digitale Einkaufsbummel in Aachen – ein spannender Work in Progress

Seit Dezember 2020 findet der monatliche digitale Einkaufsbummel in Aachen statt. Unter dem Motto „Corona-konformes Einkaufen auf Distanz“ und „online, aber persönlich“, wurde diese Veranstaltung über das Projekt organisiert, um den Aachener Einzelhändler*innen und Bürger*innen einen digitalen Austausch und Inspirationsquellen zu ermöglichen. Dafür wurde die Plattform wonder.me benutzt – ein online Tool für digitale Zusammenkünfte. Gemeinsam mit den teilnehmenden Geschäften blicken wir mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen auf die letzten drei digitalen Einkaufsbummel zurück. An dieser Stelle möchten wir an alle Mitwirkenden und Teilnehmer*innen noch mal ein großes Dankeschön aussprechen.

Um unseren Projektteilnehmer*innen digitale Tools näher zu bringen und zudem Kontakte sowie Geschenkinspirationen für Weihnachten zu ermöglichen, wurde der digitale Weihnachtsbummel ins Leben gerufen. So hatten Aachener Bürger*innen die Chance ihre letzten Weihnachtseinkäufe ganz bequem von zu Hause aus zu tätigen. Insgesamt 21 Geschäfte haben an diesem Abend mitgemacht. Um das Format des digitalen Einkaufsbummels bzw. des „langen Donnerstags“ zu etablieren und weiterzuführen, fand die Wiederholung im Februar mit insgesamt 35 Geschäften und einem bunten Branchenmix (Mode, Schmuck, Beauty, Inneneinrichtung, Technik, Bücher & Schreibwaren, Lebensmittel, Freizeit) statt. Ungefähr 100 Besucher*innen wurden an diesem Abend gezählt. Kurz nach dem erfolgreichen zweiten digitalen Einkaufsbummel begannen auch schon die Vorbereitungen für die dritte Wiederholung im März, bei der insgesamt 15 Geschäfte dabei waren.

Festliche Stimmung beim ersten digitalen Einkaufsbummel im Dezember 2020

Wonder.me Raum 2 beim zweiten digitalen Einkaufsbummel im Februar 2021

Zusammenfassend können wir aus der Erfahrung der Einzelhändler*innen und Besucher*innen sagen, dass der Einkaufsbummel über wonder.me Spaß gemacht hat und dabei geholfen hat wertvolle Kontakte digital zu knüpfen und den ein oder anderen Verkauf zu tätigen. Zudem wurde das Format als gute Möglichkeit empfunden, Präsenz zu zeigen und etwas Neues auszuprobieren. Nichtsdestotrotz wurde wonder.me auch als „erklärungsbedürftig“ empfunden, weswegen wir ein Erklärvideo erstellt haben, das die Teilnahme erleichtern sollte. Das Video findest Du hier.

So far so good! Wir, vom Projekt Hybrider Einzelhandel, sind immer darauf aus uns zu verbessern. Unsere Arbeit basiert auf hybriden und agilen Methoden, die auf die jetzigen Trends und Innovationen vertrauen. Natürlich möchten wir den digitalen Einkaufsbummel weiterführen und haben uns dafür etwas Neues ausgedacht:

Am Donnerstag, den 29.04. ab 18 Uhr findet der 4. digitale Einkaufsbummel als INSTAGRAM LIVE-SHOPPING Event statt. Mit dem Oberthema „Kleinigkeiten, die glücklich machen (mit Inspiration für den Mutter- & Vatertag“ werden Euch sechs Geschäfte nacheinander ihre Produkte vorstellen und euch digital beraten. „Wie geht denn so was?“ – fragt ihr euch vielleicht. Über unseren Instagram Account @hybrider.einzelhandel.ac starten wir um 18 Uhr ein Livestream. Jedes Geschäft wird sich nacheinander in den Livestream dazu schalten und hat dann 20 Minuten Zeit teilzunehmen. Kund*innen können sich ganz einfach im Livestream beraten lassen und Inspirationen holen. Die Beratung während des Live-Auftritts und die Abwicklung der Einkäufe kann über die Kommentar-Funktion im Live stattfinden oder auch im Nachgang zwischen den Einzelhändler*innen und Kund*innen privat ablaufen.

Die Agenda für den Abend lautet:

  • Begrüßung vom Projekt Hybrider Einzelhandel Aachen – 18:00 Uhr
  • Geschäft 1: Irmgard Wangerin – 18:05 Uhr
  • Geschäft 2: Blütezeit – 18:25 Uhr
  • Geschäft 3: Görg Wolle – 18:45 Uhr
  • Geschäft 4: Backhaus Bücher – 19:05 Uhr
  • Geschäft 5: Domlädchen – 19:25 Uhr
  • Geschäft 6: Weyers-Kaatzer – 19:45 Uhr

Welche Produkte euch erwarten könnt ihr bei den jeweiligen Instagram-Profilen der Geschäfte sehen @backhausbuch @bluetezeitaachen @domlaedchen @goergwolle @irmgard_wangerin @weyers_kaatzer.

Zudem haben die Geschäfte eine kleine Überraschung mit vielen schönen Kleinigkeiten für euch vorbereitet. Weitere Infos findet ihr auf unserem Instagram Profil @hybrider.einzelhandel.ac.

Wir freuen uns auf Euren Besuch über Instagram!

Digitaler Konsument*innen-Workshop: Gestaltung lokaler Online Marktplatz

Wir laden Dich herzlich zu unserem Konsument*innen Workshop im Rahmen des Projekts „Hybrider Einzelhandel“ ein!

Freitag, 23. April 2021
11 Uhr bis 12:30 Uhr
als digitale und interaktive Videokonferenz

Im Workshop wollen wir mit dir konkrete Umsetzungsideen erarbeiten, wie ein lokaler online Marktplatz gestaltet sein kann.
Wir diskutieren darüber, welche digitalen Informationen du über den lokalen Handel und die lokale Gastronomie derzeit vermisst, wie du online nach Informationen suchst und was dir dabei hilft genau die Händler*innen und Gastronom*innen zu finden, die du finden willst.
Wir sorgen für eine kleine Verköstigung während der Veranstaltung und schicken diese per Kurier zu dir nach Hause.
Hier geht es zur Anmeldung: https://formtool.ima.rwth-aachen.de/form/workshop-hybrider-einzelhandel

Wir freuen uns auf einen kreativen und spannenden Workshop.

Solltest du Fragen haben, melde dich gerne bei:
Dr. Sarah Güsken
sarah.guesken@ima.rwth-aachen.de

Spannende Workshops im 1. Quartal 2021

Gemeinsam mit den Einzelhändler*innen, Gastronom*innen und Projektpartner*innen blicken wir mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen auf die Workshops im ersten Quartal 2021 zurück. Zu verschiedenen Schwerpunktthemen haben wir zusammen mit den Workshop-Teilnehmer*innen Fragestellungen interaktiv erarbeitet und digital festgehalten. Zudem gab es einen regen Austausch darüber, wo der „digitale Schuh“ drückt und wo Entwicklungsmöglichkeiten bestehen. Impulse wurden sowohl von den Projektpartner*innen und externen Referent*innen als auch von den Projektteilnehmer*innen selbst eingebracht. An dieser Stelle möchten wir dafür noch mal ein großes Dankeschön aussprechen. Ein kurzer Rückblick auf die einzelnen Workshops zeigt, dass der Aachener Einzelhandel und die Gastronomie tatkräftig und gemeinschaftlich an digitalen und hybriden Konzepten arbeiten.

Bei den insgesamt neun Workshops nahmen 55 Einzelhändler*innen und Gastronom*innen teil. Im Januar fanden zwei Workshops in kleinerer Runde mit Vertreter*innen aus dem Einzelhandel und der Gastronomie statt, um ihre Wünsche an die technische Infrastruktur aufzunehmen. Neben einer ersten Vorstellung der technischen Infrastruktur konnten wir auch von den Teilnehmer*innen erfahren, welche Bausteine für den Werkzeugkasten gewünscht bzw. bevorzugt werden: Onlineterminvereinbarung, 360°-Rundgang, Reservieren & Abholen, Karte/Navigation zum Geschäft, Artikelverfügbarkeitsanzeige. Zudem gab es im Januar auch einen Workshop zum Thema Führungsstrategie und Persona, indem die Aufgabe der Einzelhändler*innen und Gastronom*innen als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen in den Vordergrund gestellt wurde. Die Wünsche der Kund*innen her sollten stets im Fokus sein. In den täglichen Führungstätigkeiten steht bei unseren Teilnehmer*innen eine offene und klare Kommunikation, inspirierende Motivation und eine stabile Vertrauensbasis ganz oben auf der Agenda.

Im Februar haben drei Workshops zu folgenden Themen stattgefunden: Datenschutz, professionelle Darstellung im Internet (Produktbilder) und Onlinemarketingmaßnahmen. Mit Social Media, Warenwirtschaftssystemen & Terminvereinbarung und Verpackung & Lieferung ging es anschließend Mitte März weiter. Besonders in puncto Datenschutz ist weitere Unterstützung bei der Klärung von Fragen sowie der Anpassung an neue Regelungen von Nöten. Auch der Aufbau und die Bedienung eines Onlineshops und Warenwirtschaftssystems bringt Herausforderungen mit sich, um die passende Lösung zu finden und zu implementieren. Aktuell nutzt die Hälfte der Workshop-Teilnehmer*innen bereits ein digitales Warenwirtschaftssystem und etwas weniger als die Hälfte einen eigenen Onlineshop.

Mentimeter Ergebnis zum Thema „Lieferung & Verpackung“ (Workshop am 17.03.2021)

Für die „Letzte Meile“, also den Weg hin zu den Kund*innen, gibt es in Aachen bereits zahlreiche kreative Konzepte – vom Abholschrank bis hin zum eigenen Lastenrad. Auch für die neue „Click & Meet“-Regelung, also die Onlineterminvereinbarung, wurden verschiedene Lösungen aufgezeigt. Einige unserer Teilnehmer*innen haben sich mit digitalen Tools ausgestattet, während viele bislang noch auf die Terminvergabe via Telefon oder vor Ort setzen. Mehr Infos zu Click & Meet gibt es auch in diesem Blogbeitrag: https://www.smart-shopping-aachen.de/2021/03/08/terminbuchung-click-meet/.

Die Workshops zu Onlinemarketing, Social Media und der professionellen Darstellung lieferten wertvolle Impulse, insbesondere da in der jetzigen Zeit der Andrang auf digitale Lösungen und Vernetzungen immer stärker wird. Immer mehr Kund*innen möchten sich mit ihren Lieblingsgeschäften online vernetzen und auf dem neusten Stand bleiben. Für Einzelhändler*innen und Gastronom*innen ist dies nicht nur ein kostengünstiger Kommunikationsweg, sondern auch eine Chance die eigene Bekanntheit und Reichweite zu steigern sowie über das Unternehmen, dessen Hintergründe und Produkte zu berichten. Hierzu gehören insbesondere Facebook, Instagram, YouTube und Google My Business, aber auch der eigene Onlineshop wird als Marketingkanal gesehen. Die neueren und weniger-bekannten Möglichkeiten sich online zu präsentieren, wie zum Bsp. Instagram Reels und Livestreams, werden noch vergleichsweise selten genutzt, sind jedoch eine effektive Lösung, um junge Kund*innen zu erreichen. Ausschlaggebend sind im Onlinemarketing jedoch eine professionelle, authentische Darstellung sowie das regelmäßige Posten von aktuellen Inhalten.

Mentimeter Ergebnis zum Thema „Professionelle Darstellung im Internet“ (Workshop am 09.02.2021)

Mentimeter Ergebnis zum Thema „Onlinemarketing“ (Workshop am 10.02.2021)

SAVE THE DATE: Die Workshopreihe geht im April weiter! Am 26., 27. und 28. April finden die nächsten Workshops statt mit den folgenden Themen: Unternehmensdaten und -präsentation auf der Projektplattform, Click & Collect in all seinen Facetten bei Weyers-Kaatzer und digitale Möglichkeiten für das Geschäft.

Die Workshops werden jeweils um 19 Uhr abends via Zoom angeboten (Dauer: max. 2 Std.). Anmeldungen für die Workshops gehen an hybrider.einzelhandel@mail.aachen.de.

Wir freuen uns auf weitere spannende Workshops und den Austausch mit Euch!

Terminbuchung („Click & Meet“)

Der Einzelhandel in Aachen darf seit dem 08. März mit vorheriger Terminbuchung („Click & Meet) wieder öffnen (1 Kund*in pro 40 Quadratmeter). Die Terminbuchung kann z. B. telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Es gibt aber auch einige digitale Tools, die bei der Buchung und Verwaltung der Termine helfen können. Für alle, die noch auf der Suche nach einem passenden Tool für die Terminbuchung sind, haben wir nachfolgend ein paar Ideen zusammengetragen:

  • Calendly
    • Kostenfrei
    • Link kann in die Website eingebettet werden
    • Nur für einzelne Buchungen geeignet
  • etermin.net
    • 30-tägige kostenfreie Testversion
    • Link kann in die Website eingebettet werden
  • Terminland
    • Kostenfrei im Standard-Layout, kostenpflichtig erweiterbar
    • Website- und Facebookintegration möglich
  • TIMIFY
    • kostenfreies Classic-Paket mit unbegrenzten Terminen und Benutzer*innen (ohne Kalendersynchronisation)
    • Facebook-Integration
  • Facebook
    • kostenfreier Service, der über das Profil ausgewählt werden kann
    • Aber: nur Facebooknutzer*innen können Termine buchen
  • Shore
    • kostenpflichtig
    • Website-, Instagram-, Google- und Facebook-Integration
    • Anbindung an Google my Business möglich
    • Eigene App
  • Microsoft Office 
    • kostenpflichtig im Rahmen des Office 365-Pakets
    • Website-Integration möglich
    • Verwaltung der zugehörigen Mitarbeiter*innen
    • Alle Buchungen auch im Outlook-Kalender
  • Google my Business
    • kostenpflichtige Integration über Google-Partner
    • Mehr Infos siehe auch hier
  • Resimo – Lösung für die Gastronomie
    • kostenfreie Testversion
    • Facebookintegration möglich
  • Hubspot
    • CRM mit Terminplanung (bis 500 Kund*innen)
    • nur eine Kategorie wählbar
  • u.v.m.

Um die Terminbuchung auch direkt am Schaufenster anzustoßen, kann ein QR-Code mit dem Link zum Buchungstool im Schaufenster ausgelegt werden. Für die QR-Code-Erstellung gibt es ein kostenfreies Tool vom Handelsverband NRW: https://digitalcoachnrw.de/qr-code/ Eine Anleitung dazu gibt es hier.

Für mehr Infos siehe auch: Digitalcoach NRW

Save the date: der digitale Einkaufsbummel in Aachen geht in die nächste Runde! 25.02.2021 von 18 bis 20 Uhr

Auf Wunsch der Teilnehmer*innen und Kund*innen des letzten digitalen Einkaufsbummels am 18. Dezember 2020 und der tollen Erfahrung, die wir in dieser Veranstaltung erleben konnten, haben wir uns entschieden den digitalen Einkaufsbummel regelmäßiger stattfinden zulassen. Unter dem Motto „online, aber persönlich“, möchten wir nun zusammen mit euch die Veranstaltung am Donnerstag, den 25.02.2021 von 18 bis 20 Uhr wiederholen. Dieser „lange“ Donnerstag ermöglicht einen digitalen Austausch zwischen den Aachener Einzelhändler*innen und Bürger*innen auf persönlicher Ebene. Dafür benutzen wir wieder die digitale Plattform wonder.me. Eine Anleitung mit hilfreichen Tipps zur Benutzung dieser Plattform wird euch in Kürze hier zur Verfügung gestellt.

Ddie Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist für Konsument*innen nicht erforderlich. Ihr könnt euch ganz einfach mit einem Link einklicken. Dieser wird kurz vor der Veranstaltung hier auf der Webseite bekannt gegeben. Weitere Informationen zum Event folgen in den nächsten Tagen.

Wenn du, als Einzelhändler*in, mitmachen möchtest, kannst du dich gerne noch anmelden unter hybrider.einzelhandel@mail.aachen.de

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und auf einen weiteren digitalen Einkaufsbummel!